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Versuche in diesem Frühjahr nicht, den Elementen zu trotzen. Begrüße stattdessen alles vorbehaltlos, was die Natur dir bietet – auch nasses Wetter. Mit der richtigen Vorbereitung genießt du den Frühling (und all seine Launen) selbstbewusst und bequem!
Wenn du im Frühling in die Natur gehst, erwarten dich viele mögliche Szenarien: Sonne, Hagel, Märzwind und (am bekanntesten) Aprilschauer.
Wir schlagen vor, dass du nicht versuchst, den Elementen zu trotzen. Im Gegenteil, wir empfehlen dir, alles vorbehaltlos zu begrüßen, was die Natur bringt – vor allem den Regen. Warum? Weil er lebenswichtig ist und gefeiert werden sollte! Mit der richtigen Vorbereitung und einer vielseitigen Ausrüstung für das Frühjahr, die im Einklang mit der Natur gefertigt wurde, kannst du selbstbewusst und bequem in den Frühling aufbrechen – egal, mit welchen Wetterkapriolen er aufwartet.
Lies weiter und speichere dir die folgenden Tipps für einen – im wahrsten Sinne des Wortes – Regentag ab.
Tipp 1: Beschäftige dich mit den drei Stufen des Regenschutzes
Wasserdicht vs. wasserabweisend vs. wasserfest – was sind eigentlich die Unterschiede? Und sind diese überhaupt wichtig?
Die Antwort auf die zweite Frage ist einfach: Ja, die Stufe des Regenschutzes ist wichtig. Schließlich willst du nicht am eigenen Leib zu spüren bekommen, dass eine Jacke dich nicht vor den Elementen schützt.
Die erste Frage zu beantworten, ist komplexer. Welchen Regenschutz du wählen solltest, hängt von der Art des Niederschlags ab, dem du im Freien ausgesetzt bist. Wenn zum Beispiel auf einer kurzen Wanderung immer wieder leichte Regenschauer auftreten, genügt wasserfeste Kleidung.
Die Steigerung dieser Wasserfestigkeit ist wasserabweisende Kleidung. Bei ihr dringt Feuchtigkeit weniger leicht in das Material ein. Stattdessen perlt das Wasser an der Außenseite ab.
Wenn du aber einen Regentag in der freien Natur wirklich genießen willst, benötigst du wasserdichte Kleidung. Die Hauptfunktion von wasserdichten Jacken und Hosen, die oft auch „Shell-Layer“ oder „äußere Schicht“ genannt werden, besteht darin, dich komplett trocken zu halten. Bei Fjällräven bedeutet das, dass keinerlei Wasser von außen eindringen darf. Gleichzeitig wird die vom Körper produzierte Feuchtigkeit nach außen abgegeben (auch als „Atmungsaktivität“ bekannt).
Am wichtigsten ist es, das richtige Gleichgewicht zwischen den äußeren Bedingungen und deiner Aktivität zu finden.
Tipp 2: Verwende den richtigen Shell-Layer für den richtigen Zweck
Produktentwickler und Outdoor-Experten sind sich einig, dass Shell-Jacken und Shell-Hosen als Verstärkungskleidungsstücke einzusetzen sind. Das bedeutet: Du trägst sie bei Regen, Wind (oder manchmal auch Sonnenschein) und packst sie für einen späteren Einsatz weg, sobald du sie nicht mehr benötigst.
Shell-Bekleidung gibt es in zahlreichen, speziell für den jeweiligen Einsatzbereich entwickelten Ausführungen. Sie ist darauf ausgelegt, dich bei verschiedensten Wetterbedingungen und Aktivitäten trocken zu halten. Bei frühlingshaften Temperaturen solltest du dich für eine leichte Shell entscheiden, die viele Belüftungsmöglichkeiten bietet. Sehr gut für eine Wanderung geeignet sind zum Beispiel die praktische und packbare High Coast Hydratic Trail Jacket und die High Coast Hydratic Trail Trousers. Der Vardag Hydratic Anorak überträgt die Funktionen des beliebten Vardag Anorak auf alltägliche Outdoor-Abenteuer und ist wie die beiden erstgenannten Produkte aus 2,5-lagigem Fjällräven Hydratic gefertigt. Es besteht aus recyceltem Polyester mit einer PU-Membran und PFC-freier Imprägnierung.
Möchtest du mehr über Shell-Jacken für andere Jahreszeiten und Aktivitäten erfahren? Unsere freundlichen Outdoor-Experten erklären dir, wie du die richtige Shell-Jacke auswählst.
Tipp 3: Schütze dich von Kopf bis Fuß vor Regen
Fangen wir mal oben an: Ein Regenhut mit breiter Krempe oder eine Baseballkappe, die du unter der Kapuze trägst, halten den Regen von deinem Gesicht fern.
Um den Körper warm zu halten, solltest du Midlayer tragen, welche die Feuchtigkeit gut vom Körper wegleiten, zum Beispiel einen Wollpullover.
Wasserdichtes Schuhwerk mit stabilen Sohlen hält deine Füße trocken und verleiht dir einen festen Stand. In wärmeren Klimazonen sind auch Schuhe aus Mesh-Material gut geeignet, weil sie schneller trocknen.
Vergiss nicht, immer einen zusätzlichen Satz trockener Kleidung und Socken einzupacken – dein zukünftiges Ich wird es dir danken!
Tipp 4: Achte auf deine Umgebung
Auch wenn wir jedes Wetter willkommen heißen, ist es wichtig zu verstehen, wie Regen sich auf deine Umgebung auswirken kann. In Tälern und Schluchten kann es zu Sturzfluten kommen. Daher ist es essenziell, hier immer nach leicht erreichbarem, höherliegendem Gelände Ausschau zu halten. Im Wald solltest du dich angeschwollenen Bächen und schnell strömenden Flüssen nur mit großer Vorsicht nähern. Und wenn dein Ziel ein Gipfel mit toller Aussicht war, solltest du eine Alternativlösung parat haben, falls Nebel und Wolken die Sicht behindern.
Wettervorhersagen sind keine exakte Wissenschaft. Daher solltest du immer auf das Wetter achten, bevor du tatsächlich aufbrichst – und natürlich auch, während du unterwegs bist.
Tipp 5: Lass dich auf das Erlebnis ein
Es ist völlig in Ordnung, das Vorhaben abzubrechen und sich einfach nur auf das Erlebnis einzulassen. Wenn der Dauerregen dein Wohlbefinden oder deine Sicherheit beeinträchtigt, dann drehe um oder gehe nach Hause. Wir lieben Regen, aber manchmal ist es genauso schön, die Natur zu genießen, indem man sich mit einem warmen Getränk an ein großes Fenster setzt und einen interessanten Artikel über die Mythologie des Regens sowie seine Wirkung auf den Menschen liest – zum Beispiel den Foxtrail-Artikel „Bitte lächeln – es regnet!“.
Videos zum Thema
„Ready for rainy days?“
„Know your Shells“
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