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Die Kraft der Hunde

Eisige Kälte, surreale Stille und eine überraschend anstrengende Hundeschlittenfahrt durch das Winterwunderland Nordschwedens: Digital Creatorin Mato Hohengarten (@mato.htgn) hat beim Fjällräven Creator Polar so einiges erlebt – und ist dabei über sich selbst hinausgewachsen!
Fjällräven Polar
Die Ankunft in Kiruna
Puh, was für ein Flug! Beim Blick aus dem Fenster spüre ich: Irgendwie bin ich doch recht nervös, aufgeregt und gespannt auf das, was vor mir liegt. Auch nach der Landung in Kiruna verfliegen diese Gefühle nicht gleich. Ich wusste zwar, dass ich in Schwedens nördlichste Stadt reise, die jenseits des Polarkreises liegt und von den weiten Landschaften Lapplands umgeben ist. Aber so richtig real wird so ein Erlebnis eben immer erst, wenn man vor Ort ist.
Ich treffe auf die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Trips in die skandinavische Arktis. Das Team des Fjällräven Creator Polar nimmt uns freundlich in Empfang und gibt uns ein erstes Briefing. Auch unsere Ausstattung bekommen wir gleich – die Kleidung und Ausrüstung für das Abenteuer, das vor uns liegt: Zwei Tage Hundeschlittenfahrt durch die verschneite Landschaft Nordschwedens!
Mit dem Bus geht es zur Hundestation, wo wir unsere Guides kennenlernen. Wir erhalten eine erste Einführung ins Hundeschlittenfahren – und die Nervosität wird dabei definitiv nicht weniger. Die Hunde wirken mindestens genauso aufgeregt wie wir. Sie jaulen und bellen, wie ich es noch nie gehört habe. Ihr Energielevel ist unglaublich und so richtig ansteckend. Es fasziniert mich total, die Huskys kennenzulernen und zum ersten Mal vor einem Hundeschlitten zu stehen.
Zwei Tage unterwegs
Und dann geht es auch schon los: zwei Tage auf dem Hundeschlitten durch die winterliche Landschaft Nordschwedens. Wir sind in Gruppen unterwegs, die jeweils von einem Guide begleitet werden. Er leitet uns während der Tour an und erzählt uns viel über das Hundeschlittenfahren und die Umgebung – total eindrucksvoll!
Am Abend bauen wir gemeinsam unser Wintercamp. Wir werden zu zweit in einem Zelt übernachten. Meiner Mitbewohnerin bin ich erst in Kiruna begegnet, aber während des Aufbaus lernen wir uns ganz nebenbei schnell besser kennen. Gemeinsam erfahren wir von unserem Guide, wie man bei eisigen Temperaturen kocht, sich im Zelt organisiert und draußen bei diesen klirrenden Temperaturen zurechtkommt. Wir essen zusammen und lassen den Tag Revue passieren. Dann sitzen wir alle noch bei Tee und Gegrilltem am Lagerfeuer und erfahren spannende Geschichten über Fjällräven. Gleichzeitig lernen wir uns als Gruppe immer besser kennen – Menschen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt.
Die Fahrten auf dem Hundeschlitten
Am nächsten Morgen springen wir wieder auf die Schlitten und fahren den ganzen Tag durch verschneite Landschaften und vorbei an zugefrorenen Seen. Es ist einfach nur beeindruckend – gleichzeitig unglaublich schön und fast schon surreal still. Ich habe aber ehrlich gesagt unterschätzt, wie körperlich anstrengend Hundeschlittenfahren ist. Ständig auf der Bremse stehen, mitarbeiten und den Schlitten kontrollieren – das geht doch ganz ordentlich in die Beine!
Aber gleichzeitig zu spüren, wie viel Kraft die Hunde haben, ist atemberaubend. Ich lerne: Man muss die Hunde nicht nur „fahren“, sondern ihre Energie und Kraft auch ein Stück weit bändigen und mit ihnen arbeiten.
Die Hunde
Besonders beeindruckt mich die Beziehung zwischen den Guides und den Huskys. Man merkt sofort, wie gut die Trainer ihre Hunde kennen und wie genau sie auf jedes einzelne Tier achten. Zu sehen, was die Hunde brauchen, damit es ihnen gut geht, ist für mich ein ganz besonderer Teil des Erlebnisses beim Polar.
Am Abend bereiten wir auch das Futter für unser Gespann vor – und das ist gar nicht so einfach wie gedacht. Bei den eisigen Temperaturen ist nämlich alles komplett gefroren. Wir müssen das Futter mit der Axt kleinhacken. Definitiv eine Erfahrung, die man nicht jeden Tag macht!
Das Wintercamp und die Natur Nordschwedens
Es ist unglaublich spannend zu erfahren, wie man bei extremen Temperaturen draußen zurechtkommt und worauf man achten sollte. Auch das Equipment kennenzulernen und zu merken, wie gut man sich mit der richtigen Ausstattung warmhalten kann, ist interessant.
Ebenso unvergesslich ist die Landschaft rund um Kiruna – wunderschön und zugleich rau und wild. Unterwegs sehen wir verschiedene Vögel und entdecken sogar Rentiere. Zwei Tage draußen im Freien in dieser tief winterlichen Natur zu verbringen, gibt mir noch einmal ein ganz anderes Gefühl für die Umgebung.
Was bleibt
Im Rückblick war der Polar für mich eine unglaublich intensive und faszinierende Erfahrung. Ich bin dabei definitiv ein Stück über mich selbst hinausgewachsen. Es war körperlich herausfordernd und manchmal ungewohnt – aber genau das hat es so besonders gemacht.
Ich habe unglaublich viele spannende Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt. Die Fjällräven-Crew war dabei wunderbar herzlich, unterstützend und offen. Besonders schön war es auch, mehr über das Leben in dieser Region und die Menschen zu erfahren, die dort leben und arbeiten.
Am Ende nehme ich nicht nur viele neue Erfahrungen mit, sondern auch jede Menge Geschichten und Begegnungen – ein Erlebnis, das mir definitiv noch lange im Kopf bleiben wird!
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Matos Instagram-Page findest du unter @mato.hgtn
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Du siehst dich nicht als Arktisforscherin oder Arktisforscher? Wir schon!
Wir sind davon überzeugt, dass mit der richtigen Ausrüstung, dem richtigen Wissen und der richtigen Unterstützung jede und jeder die Arktis erforschen kann. Entdecke den Fjällräven Polar: eine Hundeschlittenexpedition, die Menschen aus der ganzen Welt für eine Woche in der skandinavischen Tundra zusammenbringt. Die Bewerbungsphase für die Expedition 2027 beginnt am 29. September 2026. Mehr über den Fjällräven Polar erfährst du hier.

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