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Expedition Jackets: Eine Liebe, die bleibt

Geschichte
Lesedauer 5 Minuten
Die Kommunikationswissenschafts-Studentin Lisa Bergvall liebt alles, was mit Kreativität zu tun hat. Dabei lässt sie sich von der Natur inspirieren – etwas, das sie von ihren Eltern Karin und Göran gelernt hat. Hier erzählt sie die Geschichte von deren Liebe zueinander, zur Natur und zu ihren Expedition Down Jackets.
Dies ist eine Geschichte über meine Eltern: meine Mutter Karin und meinen Vater Göran. Am besten erzählt man von ihnen anhand der Dinge, die sie lieben.
Sie lieben es, Zeit in unserem Sommerhaus zu verbringen. Sie lieben es, zu kochen, zu lesen und in die Sauna zu gehen. Beide lieben die Natur, das Wandern und das Skifahren. Diese Liebe haben sie an meine Schwester und mich weitergegeben. Statt die Ferien in warmen Gefilden zu verbringen, nahmen sie uns als Kinder in abgelegene Berghütten ohne Strom und fließendes Wasser mit. Damals bettelten wir darum, Urlaub am Strand zu machen, und einmal haben wir das auch getan. Doch mit der Zeit lernten wir, ihre Art von Urlaub genauso zu lieben wie sie.
Und sie lieben Fika. Falls ihr nicht wisst, was der Begriff bedeutet: In Schweden ist Fika eine kurze Pause, in der man eine Tasse Kaffee trinkt und Gebäck isst (meist eine Zimtschnecke). Meine Eltern finden, dass man die Fika am besten draußen in der Natur genießt: Man hält sein Gesicht in die warme Sonne, schließt die Augen und murmelt leise „Mmhmm“.
Liebe in eisigen Tagen
Und was am wichtigsten ist: Meine Eltern lieben sich sehr. Ihre Liebe hat ihren Anfang in Västerbotten, einer Landschaft im Norden Schwedens. Dort sind sie aufgewachsen, haben sich kennengelernt und später meine kleine Schwester und mich bekommen. Wenn ihr noch nie im Norden wart, lasst euch gesagt sein, dass es dort sehr kalt wird. Meine Mutter erzählte mir Geschichten von den Wintern in ihrer Kindheit – von eisigen Tagen, an denen die Temperaturen unter minus 35 Grad fielen.
An diesen kalten Wintertagen ist eine warme Jacke das A und O. Vor etwa 30 Jahren waren meine Eltern beide auf der Suche nach einer solchen warmen Jacke. Mein Vater erzählte mir:
„Während meines Studiums lebte ich in Jokkmokk im nördlichsten Teil Schwedens. Es war Dezember, es war eiskalt, und ich spielte schon lange mit dem Gedanken, mir eine Daunenjacke von Fjällräven zu kaufen. Also ging ich in ein Sportgeschäft in der Nähe – und entdeckte die Expedition Down Jacket im Angebot! Sie fiel ein wenig groß aus. Aber das sollte sich noch als vorteilhaft erweisen, weil sie dadurch noch wärmer hielt.“
Etwa zur gleichen Zeit fand meine Mutter die gleiche gelbe Jacke in Umeå, einer anderen nordschwedischen Stadt. Sie war ziemlich überrascht, denn Jacken in Gelb waren damals sehr selten:
„Ich war auf der Suche nach einer warmen Jacke, und die Fjällräven Expedition Down Jackets gefielen mir sehr gut. Ich hatte sie bislang nur in Rot und Blau gesehen. Doch als ich das Geschäft betrat, sah ich plötzlich direkt vor mir eine in Gelb. Ich wusste sofort: Das ist die richtige!“
Liebe auf den ersten Blick
Noch ahnten sie nicht, dass sie sich kurz nach diesen Käufen auf einer Geburtstagsfeier kennenlernen würden. Ich bin ziemlich sicher, dass es Liebe auf den ersten Blick war – wenn man an solche Dinge glaubt. Wie dem auch sei, ihre gemeinsame Liebe zur Natur brachte sie sofort zusammen. Ihr erster Ausflug führte sie zum Zelten in die Lyngenalpen in Norwegen. Es lief laute Musik, die Luft war frisch und auf dem Autorücksitz lagen ihre Taschen – mit den exakt gleichen gelben Daunenjacken darin.
„Göran hatte mir geraten, meine wärmste Jacke mitzunehmen. Das war meine gelbe Daunenjacke. Nachdem wir den ganzen Tag lang gewandert waren, schlugen wir unser Zelt zum Übernachten auf. Ich erinnere mich, dass es langsam kalt wurde, als wir auf dem Campingkocher das Abendessen zubereiteten. Deshalb beschlossen wir, unsere Daunenjacken herauszuholen. In dem Moment bemerkten wir, dass wir die exakt gleichen gelben Fjällräven Expedition Down Jackets dabei hatten“, erinnerte sich meine Mutter lächelnd.
Seit jenem Ausflug vor 30 Jahren sind die Jacken ein ständiger Begleiter meiner Eltern – sei es bei Ausflügen zu entlegenen Berghütten oder bei ihrer täglichen Fahrt zur Arbeit im Winter. Neulich beluden sie ihr Schneemobil mit leckerem Essen, Wein und natürlich ihren Expedition Down Jackets.
Sie verbrachten eine Woche in einer Hütte ohne Strom- oder Telefonanschluss. Sie holten sich ihr Wasser aus einem nahe gelegenen Bach und den Fisch aus dem See. Sie machten ein Feuer, um sich warmzuhalten. Als sie nach Hause kamen, rief ich meinen Vater an und fragte ihn, wie die Reise war. Er sagte, es war eine der schönsten seines Lebens. Bis heute können meine Eltern – auch dank dieser Jacken – genau das tun, was sie am meisten lieben: Gemeinsam Zeit in der Natur verbringen.
Wärmere Winter
Doch wie mein Vater erzählt, wecken die Jacken nicht nur gute Erinnerungen:
„Unsere Jacken machen uns bewusst, dass die Winter immer wärmer werden. Wir tragen sie nicht mehr so oft wie früher.“
Diese Liebesgeschichte beeinflusst auch die Art und Weise, wie sie ihre Jacken behandeln. Auf die Frage, was sie neben deren Wärme am meisten schätzen, antworteten beide: die Langlebigkeit. Mein Vater erklärt:
„Meine Jacke begleitet mich schon sehr lange. Wir haben viele gemeinsame Erinnerungen. Sie ist wie ein guter alter Freund, der mich immer beschützt und dem ich vertrauen kann.“
Nur wenige Jahre nach dem Kauf verbrannte meine Mutter ein Teil des Ärmels ihrer Jacke, als sie einen Blaubeerkuchen aus dem Ofen holte. Fjällräven schickte ihr ein neues Stück des Stoffes und sie reparierte es selbst. Meine Eltern haben mich auf viele Arten inspiriert, doch eine der wichtigsten ist, dass sie in Qualität investieren – und wenn etwas kaputtgeht, dann reparieren sie es.
Wenn ich meine Eltern in der kalten Jahreszeit im Norden besuche, leihe ich mir immer die gelbe Jacke meiner Mutter aus. Sie hat hier und da ein paar Flecken, und die geflickte Stelle vom Blaubeerkuchen-Vorfall ist natürlich auch ein bisschen zu sehen. Doch sie leuchtet so strahlend gelb wie eh und je. Wenn ich sie überziehe, fühlt es sich an, als würde ich in einem Schlafsack stecken.
Sie hält mich genauso warm, wie sie in den vergangenen 30 Jahren meine Mutter wärmte. Wenn ich sie trage, erinnere ich mich an all die gemeinsamen Tage, die wir beim Wandern, Skifahren, bei Mahlzeiten im Freien oder einfach nur in der Natur verbracht haben. Der Anblick ihrer Expedition Down Jacket ruft in mir Geschichten und Erinnerungen hervor. Ich sehe einen Freund, um den man sich gut kümmern möchte.
Um es kurz zu machen: Diese Jacken sind nicht einfach nur Jacken. Sie stehen für die Erinnerungen, die meine Eltern gemeinsam geschaffen haben, und für ihre unvergängliche Liebe.

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