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My Falks Expedition Jacket

Geschichte
Lesedauer 3 Minuten
Die Daunenjacke, die immer wieder zurückkehrt: Nach 32 Jahren und drei Verlusten kann sich My Falk immer noch über ihre Expedition Jacket freuen. Hier erzählt sie, wie es dazu kam!

Heutzutage ist uns bewusst, dass es im Leben sehr viel Bedeutenderes gibt als Besitztümer. Dennoch kann es sehr belastend sein, wenn ein wertvoller Gegenstand verloren geht oder sogar gestohlen wird.
Aber was macht einen Gegenstand „wertvoll“?
Kurz gesagt: Erinnerungen.
Bei Fjällräven wissen wir: Je länger ein Objekt genutzt wird, desto mehr Erinnerungen sammelt es. Diese Eigenschaft bezeichnen wir als „emotionale Langlebigkeit“. Emotionale Langlebigkeit ist ein zentrales Prinzip unseres Ansatzes, Produkte zu entwerfen, die sowohl langlebig als auch zeitlos sind. Wir designen unsere Produkte so, dass sie jahrelanger Nutzung standhalten und hoffen, dass die von ihnen gesammelten Erinnerungen sie unersetzlich machen. Es ist nicht nur ein Zeichen von Wertschätzung, wenn du deine Outdoor-Ausrüstung lange besitzt und nutzt. Es ist zudem eine Möglichkeit, den eigenen Konsum zu reduzieren und zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beizutragen.
Deshalb haben wir uns sehr über die E-Mail von My Falk aus Schweden gefreut. Darin erzählt sie ihre Geschichte über ihre Expedition Jacket, die verloren ging und wieder aufgetaucht ist. Nicht einmal, nicht zweimal – nein, sogar dreimal.

Ich nutze diese wundervolle Jacke seit 32 Jahren und sie hat immer noch viel zu bieten. Ich schlüpfe im Oktober hinein und ziehe sie erst im März wieder aus.

My hat ihre Expedition Jacket in den späten 1980er-Jahren in einem Outdoorgeschäft im schwedischen Solna gekauft. Die vorherige Winterjacke hatte sie 14 Jahre lang getragen. Es war Zeit für ein Upgrade zur legendären Expedition. Die originale Expedition Jacket, die von Åke Nordin selbst entwickelt wurde, hat eine Daunenfüllung und war außergewöhnlich warm. Perfekt für lange schwedische Winter.
Die Jacke gefiel auch ihrem Sohn und ihrer Tochter. Zuerst lieh sie ihr Sohn für die Schule aus. Dann ihre Tochter, die sie zu einem Tanzabend ihrer Schule in einer kalten Winternacht trug. An diesem Abend ging sie das erste Mal verloren.
„Ich war zu drei verschiedenen Zeitpunkten davon überzeugt, dass ich die Jacke zum letzten Mal gesehen habe. Früher oder später ist sie aber immer wieder aufgetaucht.“
Als ihre Tochter den Ball verlassen wollte, merkte sie, dass sie ihr Garderobenticket verloren hatte. Anstatt ohne das gute Stück ihrer Mutter heimzugehen, wartete sie, bis der Tanzabend vorbei war und alle Gäste ihre Jacken und Mäntel abgeholt hatten. Stell dir vor, wie verzweifelt sie gewesen sein muss, als sie merkte, dass die Expedition Jacket nicht mehr da war. Jemand hatte sie gestohlen! Da Mutterliebe eine außergewöhnliche Sache ist, war My mehr darüber besorgt, dass ihrer Tochter kalt war, als dass die Jacke verschwunden war. Sie erzählt: „Meine arme Tochter musste frierend nach Hause gehen und machte sich Sorgen, wie ich den Verlust aufnehmen würde.“ Trotzdem waren alle erleichtert, als der unvorsichtige jugendliche Dieb sie in der Schule trug. Mit einem Polizeibericht und dank des Eingreifens des Schulleiters kehrte sie zu My zurück.
Einige Zeit später wurde die Jacke erneut gestohlen und zurückgegeben. Diesmal war es während einer Zugfahrt zwischen Göteborg und Hallsberg. My ging zum Speisewagen, um einen Kaffee zu trinken. Als sie zu ihrem Sitz zurückkam, war dieser leer. Glücklicherweise wurde die Jacke Wochen später in einem anderen Zug im Norden Schwedens gefunden.
Das bisher letzte Abenteuer der Jacke ereignete sich 2016, als sie während des Skiurlaubs in den Dolomiten verloren ging:
„Ich habe einige Tage lang gar nicht gemerkt, dass sie verschwunden war. Ich hatte keine Ahnung, wo ich sie liegen gelassen hatte. Mit Hilfe der Fotos meiner Mitreisenden konnten wir rekonstruieren, dass ich sie das letzte Mal bei einem Frühstück an der Europabrücke in Österreich anhatte. Nach einigen Telefonanrufen konnte ich sie ausfindig machen. Unser Busfahrer hielt freundlicherweise auf der Rückfahrt nach Schweden an, damit ich sie abholen konnte.“
Das Leben besteht aus Momenten, die zu Erinnerungen werden - vom Elternsein bis zum neuen Zuhause, von Urlauben bis zu den Enkelkindern. Die Expedition Jacket von My hat bereits drei Jahrzehnte lang gedient und kann sogar von ganz eigenen Erinnerungen erzählen. My ist sich sicher, dass noch viele Jahre folgen werden.
„Ich frage mich oft, ob ich mir eine neue Jacke kaufen soll. Das ist aber gar nicht nötig. Durch ihre Strapazierfähigkeit wird sie mindestens so lange halten, bis ich 96 Jahre alt bin.“
Wenn du auch ein Fjällräven Lieblingsteil aus alten Zeiten hast, das voller Outdoor-Erinnerungen und Zukunftspläne steckt, zögere nicht, uns zu schreiben. #FjallravenStories

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